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OECD und FAO rechnen mit höheren Preisen für tierische Produkte

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OECD und FAO rechnen mit höheren Preisen für tierische Produkte

  • 23 juli 2012
  • Varkens krant

Margen sollen sich verbessern – Kosten werden weitergegeben – Fleischpreise auf dem höchsten Niveau der vergangenen 20 Jahre – Produktionsverschiebung in Entwicklungsländer

 

Die Margen in der Tierhaltung dürften sich in diesem Wirtschaftsjahr verbessern. Davon gehen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus, berichtet Agra Europe.

 

In ihrem vor kurzem veröffentlichten Ausblick für die Landwirtschaft 2012 erwarten die beiden Einrichtungen, dass die Preise für Milch- und Fleischerzeugnisse kurzfristig stärker anziehen als die Futterkosten. Aufgrund einer festen Nachfrage dürfte es zur Aufstockung der Bestände und zu einer Mehrproduktion tierischer Produkte kommen.

 

In ihrem "Agriculture Outlook" rechnen FAO und OECD während des Zeitraums 2012 bis 2021 mit inflationsbedingt durchschnittlich 11 % bis 17 % höheren Preisen für Rind- und Schweinefleisch als in der dreijährigen Vergleichsperiode 2009 bis 2011. Es wird unterstrichen, dass die Preise für alle Fleischarten derzeit auf dem höchsten Stand der vergangenen 15 bis 20 Jahre seien. Solange die Betriebsmittel teuer bleiben, werde sich daran nur wenig ändern.

 

Die globale Fleischproduktion dürfte jährlich um 1,8 % wachsen, wobei Geflügelfleisch mit einer Rate von 2,2 % überdurchschnittlich abschneiden soll. In zehn Jahren dürfte deutlich mehr als die Hälfte der weltweiten Fleischerzeugung in Entwicklungsländern stattfinden. Sowohl dort als auch in den Industrieländern soll sich die Tendenz zu größeren Produktionseinheiten fortsetzen.
Bron ISN

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