Chinesen halten mehr Sauen & schlachten mehr Schweine
Die US-Botschaft in China hat ihre Produktionsprognose für die chinesische Schweinefleischerzeugung im laufenden Jahr spürbar nach oben korrigiert.
Laut Agra Europe geht aus einem aktuellen Bericht des Landwirtschaftsattachés in Peking hervor, dass die US-Marktbeobachter für 2013 mit einem Schlachtaufkommen von annähernd 711 Millionen Schweinen rechnen. Zuvor war man davon ausgegangen, dass nur 690 Millionen Tiere an den Haken kommen würden.
Als Gründe für die gestiegene Produktionserwartung werden höhere Schweinebestände, insbesondere bei den Sauen, und ein besseres Gesundheitsmanagement der Produzenten genannt.
Laut US-Bericht gab es im Januar 2013 rund 475 Millionen Schweine in der Volksrepublik; das waren 0,3 % mehr als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.
Der Sauenbestand hat sich in diesem Zeitraum jedoch um 2,5 % auf 50,5 Millionen Tiere vergrößert, was nach Einschätzung der Pekinger Marktexperten auch auf die staatliche Förderung von umgerechnet 12,40 Euro je Muttertier zurückzuführen ist. Der Anteil der Sauen am Gesamtbestand sei daraufhin von einem üblichen Maß zwischen 8 % und 9 % auf mittlerweile 11 % gestiegen, erläuterten die Berichterstatter.
Bron ISN

