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Globaler Schweinefleischhandel gerät 2013 ins Stocken

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Globaler Schweinefleischhandel gerät 2013 ins Stocken

  • 25 april 2013
  • Varkens krant

Erstmals seit vielen Jahren soll am internationalen Markt für Schweinefleisch das Handelsvolumen 2013 nicht mehr zunehmen und die Importnachfrage klassischer Einfuhrländer nachlassen. Diese Einschätzung vertritt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) in seiner aktuellen Frühjahrsprognose zum globalen Fleischmarkt.

Demnach werden die Importeure im laufenden Jahr mit knapp 6,84 Mio t fast 1 % weniger Schweinefleisch als 2012 einführen und damit den großen Exportnationen ungünstigere Absatzmöglichkeiten bescheren.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist laut USDA die Ausdehnung der eigenen Produktion in den Defizitländern, die auf höheren Schweinebeständen und der Erwartung nachgebender Futterkosten beruht. So soll der Bedarf des weltweit größten Importeurs Japans bei leicht steigender Eigenerzeugung mit 1,26 Mio t auf dem Vorjahresniveau stagnieren; in Südkorea könnte die Einfuhrmenge nach Überwindung der Maul- und Klauenseuche und dem Neuaufbau der Schweineproduktion sogar um mehr als 20 % auf 400 000 t sinken. Selbst den Importbedarf Chinas sehen die Washingtoner Analysten aufgrund der größer erwarteten Schweineproduktion in der Volksrepublik schwinden, und zwar um 4,1 % auf 700 000 t.

Einen weiteren Grund für den international dünner werdenden Handelsstrom sieht das USDA in den jüngsten Einfuhrbeschränkungen Russlands, Weißrusslands und der Ukraine. Der Ausschluss Brasiliens als wichtigstem Lieferanten des ukrainischen Marktes könnte die dortigen Einfuhren gegenüber 2012 um fast 30 % auf 200 000 t einbrechen lassen; in Russland soll die in den vergangenen Jahren sehr dynamische Importentwicklung auf einem Niveau von 1,08 Mio t praktisch zum Stillstand kommen. Lediglich für Mexiko und Australien rechnet das US-Agrarressort 2013 mit merklich höheren Schweinefleischeinfuhren
Bron TopAgrar Online

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